Pfarre Lembach
 
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Unser Kontobuch mit Gott

Erntedank 2018

(02.10.2018 - letztes Update: 02.10.2018 um 10:28:15)

Beim Erntedankfest 2018 betrachteten wir das vergangene Jahr mit den Augen eines Buchhalters und zogen Bilanz über die Einnahmen von und Ausgaben für Gott. Wir blickten in das „Kontobuch mit Gott“

 

 

 

 

 

Im Kontobuch von uns Bauern steht in diesem Jahr unter „Einnahmen“ ein großes Geschenk von dir, du guter Gott: Eine reiche Ernte, genug zu essen, eine schöne Landschaft.

 

Wir sind von schweren Unwettern verschont geblieben, lang anhaltende Hitze und Dürre, Borkenkäfer- und Engerlingplage haben uns aber daran erinnert, dass das Gedeihen der Feldfrüchte keine Selbstverständlichkeit ist.  Die Arbeit unserer Hände und Maschinen hast du gesegnet und uns mit einer reichen Ernte beschenkt. Was wir gesät, gepflanzt, gepflegt und geerntet haben, kommt in unseren Häusern auf den Tisch, um uns zu nähren und zu stärken.

 

Wir danken dir dafür. Wir danken dir, dass wir Teil deiner Schöpfung sind und diese mitgestalten dürfen.

 

 

 

In meinem Kontobuch steht heuer unter „Einnahmen“ ein besonderes Geschenk von dir, du guter   Gott: Ich durfte meinen 90. Geburtstag feiern.

 

Ich danke dir, dass ich diesen besonderen Tag  feiern durfte und ich danke dir für alle, die Jahr für Jahr ihren Geburtstag voll Dankbarkeit feiern und diesen Tag mit einer Heiligen Messe beginnen. 

 

Danke, dass diesen Menschen bewusst ist, dass unser Leben ein Geschenk von dir, unserem Schöpfer, ist.

 

 

Im Kontobuch aller Österreicher steht heuer ein besonderes Geschenk von dir, du guter Gott: 100 Jahre Ende des ersten Weltkrieges, 73 Jahre Frieden in Österreich, 63 Jahre Ende der russischen Besatzung.

 

Wir dürfen schon viele Jahre in Frieden leben und konnten uns in dieser Zeit auch einen Wohlstand erarbeiten. Unsere Heimat durfte ein Teil von Österreich bleiben und Generationen von Männern mussten nicht mehr in den Krieg ziehen.

Uns ist bewusst, dass dies nicht nur das Verdienst menschlicher Bemühungen ist. Das ist ganz besonders die Frucht des Gebetes der vielen Menschen, die für die Heimat gebetet haben und noch immer beten.

 

Dafür danken wir dir heute.  

 

 

 

In unserem Kontobuch steht heuer unter „Einnahmen“ ein schönes Geschenk von dir, du guter Gott, das wir voll Dankbarkeit angenommen haben: Unser 40-jähriges Ehejubiläum.

 

Wir haben einander versprochen, in guten und in schlechten Zeiten zueinander zu stehen und mit deiner Hilfe ist uns das gelungen. Du hast uns viele schöne Zeiten geschenkt und du bist auch in den schweren Zeiten bei uns gewesen.

 

Danke, dass du immer bei uns bist und unsere Ehe segnest.

 

 

 

Im Kontobuch der Lembacher Kinder steht heuer ein Geschenk von dir, du guter Gott, das für so viele eine Selbstverständlichkeit ist: Die vielfältigen Möglichkeiten der Kinder und Jugendlichen beim Heranwachsen.

 

Krabbelstube, Kindergarten, verschiedene Schulen, Ausbildungsplätze zum Erlernen eines passenden Berufes, Freizeitangebote und Aktivitäten in Vereinen. Die jungen Menschen haben heutzutage so viele Gelegenheiten, sich zu entfalten. Sind wir dafür dankbar? Oder ist das alles wirklich so selbstverständlich?

 

Gott, wir danken dir heute, dass wir in einem Land leben, wo die Kinder so viele Möglichkeiten haben, ein hoffnungsfrohes und gutes Leben zu führen.

 

 

 

Im Kontobuch vieler Lembacher steht heuer unter „Einnahmen“ ein wertvolles Geschenk von dir, du guter Gott: Hilfe von Mitmenschen.

 

Alte, Kranke und Hilfsbedürftige bekommen heute Pflege und Unterstützung wie nie zuvor in der Geschichte. Kirche und Politik helfen den Menschen. Ehrenamtliche Mitarbeiter im Sozialkreis und beim Roten Kreuz, mobile Hauskrankenpflege, Ärzte und Krankenschwestern ermöglichen den Menschen trotz Krankheit, Alter oder Behinderung,  ein möglichst gutes Leben zu führen.

 

Dafür danken wir heute von ganzem Herzen.

 

 

 

In meinem Kontobuch steht heuer unter „Einnahmen“ ein  wunderbares Geschenk von dir, du guter Gott: Ich feierte das Fest der ersten Heiligen Kommunion. Die Erstkommunion ist eine Frucht meiner christlichen Erziehung.

 

Ich danke dir, dass mich der Herr Pfarrer, mein Religionslehrer und meine Eltern zu Jesus führen. Ich stehe nun mit vielen anderen Erstkommunionkindern als Ministrantin vor dem Altar.

 

Wir danken dir, dass wir als Ministranten bei unserem Dienst Jesus so nahe sein dürfen.

 

 

 

Im Kontobuch unserer Pfarre steht heuer unter „Einnahmen“ ein großes Geschenk von dir, du guter Gott:  Unser christlicher Glaube.

 

Wir leben nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt. Dieses Wort wird uns Sonntag für Sonntag verkündet und in der Predigt näher erläutert.  

Als Seelsorger bearbeitet Herr Pfarrer Kasimir den geistigen Ackerboden in unserer Pfarre, damit unser Glaube wachsen und gedeihen kann und wir so den Weg zum ewigen Leben  finden. 

 

Gott, wir danken dir für die geistigen Früchte, die wir in unserer Pfarre ernten dürfen.

 



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